Translation Management System Keyvisual

Translation Management im CMS

Integration von Translation Management Systemen (TMS) in Content Management Systeme (CMS)

I-D Media integriert TMS in CMS

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Integrieren Sie das Translation Management System (TMS) in das Content Management System (CMS). Wir entwickeln individuelle Lösungen, damit Redakteure Übersetzungsprozesse aus dem CMS heraus steuern können.

TMS Integration und Schnittstellen-Entwicklung

I-D Media unterstützt die Integration von TMS in CMS. Folgende Standardlösungen haben wir dafür entwickelt:

  • OpenText Web Site Management (Translation Connect)
  • FirstSpirit (TranslationStudio)

Für das TranslationStudio haben wir Schnittstellen zu folgenden TMS entwickelt:

  • SDL Trados
  • Across
  • Translations.com
  • 24technology
Unsere Leistungen umfassen:
  • TMS Evaluation
  • Optimierung der Redaktions- und Übersetzungsprozesse
  • Schnittstellen-Entwicklung

Hintergrund - Herausforderungen bei internationalen Webprojekten

Bei der Internationalisierung von Webseiten stellen sich zahlreiche Fragen:

  • Werden Redaktionsprozesse von der Zentrale aus gesteuert oder durch die einzelnen Länder selber gesteuert?
  • Sollen die Inhalte eins-zu-eins übersetzt werden, oder kommen noch viele individuelle Inhalte von den einzelnen Ländern dazu?
  • Landesunterschiede beachten: Länder wie Belgien haben drei Sprachen, die alle bedient werden sollten. Teilweise wird in den Ländern auch mit anderen Maßeinheiten und Größen gearbeitet, was zusätzlich beachtet werden muss.
  • Internationale Suchmaschinenoptimierung (SEO): Es reicht nicht aus, nur auf die Übersetzung von Texten zu achten. Auch Metadaten und Alt-Tags müssen übersetzt werden. Natürlich sollten auch die URLs flexibel an die jeweilige Sprache angepasst werden können.

Übersetzungsmanagement als Bestandteil des Internationalisierungskonzepts

Übersetzungsmanagement umfasst die Planung, Verwaltung, Steuerung und Überwachung von Übersetzungsprozessen.

Warum ist es wichtig, sich damit zu beschäftigen?

  • Die Wirtschaft wird immer globaler und damit wächst auch die Anzahl von internationalen Websites.
  • Die Vielzahl an verwendeten Sprachen steigt.
  • Da die eigenen Mitarbeiter auch an ihre Grenzen stoßen, werden immer mehr externe Fachübersetzer benötigt.
  • Dadurch steigen die Übersetzungsaufwände und -kosten immens.
  • Koordination offener, anstehender und fertiger Übersetzungen ist sehr aufwändig und blockiert Ressourcen.

Ziele des Übersetzungsmanagements sollten daher sein: Bessere Qualität der Übersetzung sowie Kosten- und Zeitersparnis.

Medienbrüche zwischen TMS und CMS

Als Spezialdienstleister für CMS wissen wir aus eigener Erfahrung, dass das Übersetzungsmanagement in CMS problematisch ist. Ein klassischer Übersetzungsprozess, wie er wohl in der Praxis häufig vorkommt, ist typischerweise von vielen Medienbrüchen geprägt:

1. Der Redakteur wählt den zu übersetzenden Text aus,

2. erstellt daraus eine XML Datei,

3. die dann (per E-Mail) an den Übersetzer geschickt wird.

4. Der Übersetzer übersetzt den Auftrag.

5. Der Redakteur setzt den Text händisch in die entsprechenden Bereiche ein.

Die meisten CMS bieten von Haus aus kein übersetzungsfreundliches XML für den Übersetzer. Übersetzungsfreundliches XML wäre das XLIFF Format (XML Localization Interchange File Format (engl. für „XML-Dateiformat zum Austausch von Lokalisierungsdaten“). Auch bieten die CMS in der Regel keine gesicherte Rückeinspielung der fertigen Übersetzung.

Aufwändiger Import fertiger Übersetzungen

Unserer Erfahrung nach läuft der Übersetzungsprozess in der Regel eher „händisch“ ab:

1. Der Redakteur kopiert die Inhalte die er übersetzt haben will, händisch z.B. in ein Word oder Excel Dokument, und enthält ein entsprechend übersetztes Dokument zurück.

2. Aus diesem Dokument überträgt er dann die Übersetzungen in der Zielsprache in das CMS.

In einem solchen Szenario gibt es keine direkte Schnittstelle zum Übersetzer bzw. zum TMS und auch keinen automatischen Reimport der übersetzten Inhalte.

Übersetzungsketten in der Realität

Noch aufwändiger wird es, wenn es Übersetzungsketten gibt, z. B. Deutsch -> Englisch -> Chinesisch.

In der Praxis sind solche Ketten oft komplex und schwer zu steuern, insbesondere, wenn unterschiedliche Übersetzungsagenturen, Freiberufler oder auch eigene Mitarbeiter die Übersetzungen anfertigen.

Das zu übersetzende Dokument findet sich dann an den unterschiedlichsten Stellen in der Prozesskette als lokale Kopien wieder. Damit verbunden sind unterschiedlichste Personen, Ansprechpartner und Rechnungsteller.

Zudem kann es dabei auch datenschutzrechtliche Thematiken und Probleme mit der Datensicherheit geben. Bspw. bei der Übersetzung von Patenten. Informationen könnten auch ungeplant an die Öffentlichkeit gelangen, falls es bspw. Freelancer mit dem Daten-schutz nicht so genau nehmen.

Mangelnde Integration von CMS und TMS

Um Übersetzungen und Übersetzungsketten besser zu managen sind die Translation Management Systeme (TMS) entwickelt worden. Bei den TMS verhält es sich wie bei den CMS – alle Systeme beinhalten die gleichen Grundfunktionalitäten wie

  • Translation Memory
  • Terminologiedatenbank
  • Übersetzungseditor
  • Projektmanagement

Es herrscht aber eine sehr große Vielzahl an unterschiedlichen Systemen mit jeweils verschiedenen Schnittstellen, die in der Regel von CMS nicht angesteuert werden können.